Sehenswürdigkeiten in Schenna

Im kleinen charmante Dorf Schenna bei Meran befindet sich Schloss Schenna, das Mausoleumdas Mausoleum und vier Kirchen. Die Alte Pfarrkirche, die Neue Pfarrkirche, die Martinskirche und die St. Georg Kirche sind besonders liebevoll gepflegte Sehenswürdigkeiten.

Das Mausoleum und Schloss Schenna

Schloss Schenna ist heute im Besitz der Nachkommen von Erzherzog Johann von Österreich, der das Schloss 1845 erwarb. Die Grafen von Meran bewohnen das Schloss und machen es trotzdem der Öffentlichkeit zugänglich. Heute werden dort zahlreiche Sammlungen von Erzherzog Johann präsentiert: Gemälde und Portraits, antike Möbelstücke, Gebrauchsgegenstände und Waffen. Im neugotischem Mausoleum neben der alten Pfarrkirche in Schenna fanden Erzherzog Johann und seine Familie ihre letzte Ruhe.

Die Alte und Neue Pfarrkirche in Schenna

Im 12. und 13. Jh. wurde die Alte Pfarrkirche von Schenna im romanischen Stil erbaut. In der Kirche befinden sich vier Altäre, alte Fresken und wertvolle Skulpturen. Der barocke Hochaltar aus dem 18. Jh., mit den Statuen der Heiligen Franz Xaver und Johann Nepomuk sticht insbesondere hervor. Die neugotische Neue Pfarrkirche von Schenna wurde zwischen 1914 und 1931 erbaut, da die Alte Kirche zu klein wurde. Im Altarraum der Neuen Pfarrkirche befinden sich Statuen von den zwölf Aposteln und eine geschnitzte Kreuzwegstation von Johann Muhry. Im 35 m hohen Turm wurden sieben Glocken gehängt, die nur an hohen Feiertagen alle zusammen läuten.

Die Martinskirche und die St. Georg Kirche

Die Martinskirche wurde im 12 Jh. erbaut und ist somit das älteste Baudenkmal in Schenna. Heute dient die Kirche als Totenkapelle. Im Ortsteil St. Georgen in Schenna steht hingegen die St. Georg Kirche. Die Kirche stammt aus dem 12. und 13. Jh. und beinhaltet gut erhaltene Fresken aus dem 14. Jh. und einen gotischen Flügelaltar.