Schloss Schenna

Schloss Schenna in Schenna bei Meran wurde 1346 auf den Resten einer Burgruine von Petermann von Schenna erbaut. Heute werden dort zahlreiche kostbare Gemälde, eine private Andreas Hofer-Sammlung und andere kunsthistorisch wertvolle Objekte ausgestellt. Über das ganze Jahr hinweg werden außerdem Konzerte und Veranstaltungen auf dem Schloss präsentiert.

Im Laufe der Jahrhunderte war Schloss Schenna in Besitz von mehreren Adelsgeschlechtern. 1845 erwarb Erzherzog Johann von Österreich, der Bruder des Kaisers Franz Josef das Schloss. Heute wird Schloss Schenna noch von den Nachkommen Johanns, den Grafen von Meran bewohnt. Obwohl sich das Schloss in Privatbesitz befindet, kann es besichtigt werden.

Über den noch teilweise sichtbare Burggraben um Schloss Schenna führt eine Brücke zum Eingangstor des mächtigen Gebäude. Vorbei an dem Burgverlies im Innenhof, führt ein offenes Treppenhaus in die Burggemächer. Im Schloss ist insbesondere der große Speisesaal mit dem Fayenceofen sehenswert. Originale antike Möbelstücke aus der Renaissance, Neugotik und dem Biedermeier schmücken zudem die Schlosszimmer.

Die Sammlungen auf Schloss Schenna

In den Räumen des Schlosses werden die Sammlungen von Erzherzog Johann ausgestellt. Eine Besonderheit ist die größte private Andreas Hofer Sammlung, mit der Wiege in der er als kleines Kind schlief. Eine reiche Sammlung an Portraits, unter anderem von Johanns Habsburger Ahnen, und die kostbaren Landschaftsgemälde sind eindrucksvolle Erinnerungen an vergangene Zeiten. Neben den antiken Möbelstücken und Gebrauchsgegenstände aus dem Privatbesitz von Erzherzog Johann, kann man noch eine Waffensammlung aus dem 12. bis 19. Jh. bewundern.