Die Landesfürstliche Burg in Meran
Die Landesfürstliche Burg in Meran wurde von Erzherzog Sigismund von Österreich am Fuße des Küchelbergs, in der Nähe der Laubengasse, um 1470 erbaut. Ursprünglich als Stadtresidenz errichtet, diente die Burg später als Verwaltungssitz der Habsburger. Von dem kleinen Innenhof der Landesfürstlichen Burg aus gelangt man damals wie heute in den Wohntrakt der Burg. Neben den kleinen einfachen Zimmern befindet sich im Gebäude auch eine Kapelle mit einem kunstvollen Fresko.
Heute wird die Landesfürstliche Burg als Museum betrieben. Längst vergangene Epochen werden dort in Form von gotischen Möbeln aus der Zeit Kaisers Maximilian I präsentiert. Küchengeräte, Kachelöfen, Fresken, Portaits, Musikinstrumente, Waffen, ein gotischer Prunkofen und die Schlafkammer Maximilians und seiner Gattin gewähren Einblicke in das damalige Leben der Adelsfamilie.
